
Christian Friedel
Christian Friedel ist bekannt aus Theater, Film und Musik. Viele kennen ihn aus preisgekrönten Produktionen wie „Das Weiße Band“ oder der Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Auf der Bühne begeistert er seit Jahren am Staatsschauspiel Dresden, am Düsseldorfer Schauspielhaus und mit seiner Band Woods of Birnam, die im Dezember ein neues Album veröffentlicht.
Abseits davon hatte Vinyl für ihn immer eine besondere Anziehungskraft. Geschichten über stundenlanges Stöbern, die Suche nach musikalischen Schätzen und darüber, was er an guten Plattenläden schätzt, teilt er exklusiv in dieser Ausgabe von Plattenladenliebe:
Interview
Wie verbringst du am liebsten Zeit in Plattenläden?
Früher stand ich stundenlang im Plattenladen und hörte in Unmengen von Alben hinein. Das war großartig, denn man konnte so viel Musik entdecken, während die Zeit im Fluge verging. Auch das „Wühlen“ im Plattenregal, das Suchen nach einem noch unentdeckten Juwel, das hatte etwas Suchthaftes.
Woran erinnerst du dich von deinem ersten Besuch in einem Plattenladen?
Es war für mich wie eine Art Paradies, eine Verlockung. Meine erste Platte war „Look Sharp“ von Roxette, die ich im Jugendradio auf Kassette mitgeschnitten und direkt und zielsicher beim ersten Besuch im westlichen Plattenladen erstanden hatte. Ich suchte dann nach weiteren Platten und man musste mich jedes Mal förmlich raustragen, sonst hätte ich bis Ladenschluss weiter gekramt.
Was macht für Dich einen guten Plattenladen aus?
In allererster Linie die Vielfalt und eine gute Übersichtlichkeit. Und Mitarbeiter*innen die umfangreich helfen und empfehlen können. Das ist besser als jeder Algorithmus.